Mit Coaching-Projekten sollen arbeitssuchende Menschen in der Flutregion im Ahrtal bei der Bewältigung ihres Alltags unterstützt werden. Das Ziel der Programme sei, die Wohn- und Lebenssituation so zu verbessern, das die Jobsuche erleichtert werde, teilte das rheinland-pfälzische Arbeitsministerium am Donnerstag mit. Die Projekte starten an diesem Freitag.

Die Unterstützung reiche von der Beschaffung weggeschwemmter Ausweisdokumente über die Suche nach einer neuen Wohnung oder die Erstellung neuer Bewerbungsunterlagen. Die Coaches fungierten als Lotsen zu bestehenden Unterstützungs- und Beratungsangeboten. Die Projekte „Ganzheitliches Coaching in der Flutregion“ seien vom Ministerium mit der Agentur für Arbeit Mayen-Koblenz und dem Jobcenter Ahrweiler initiiert worden.

Die Projekte richteten sich an die von der Flut betroffenen arbeitssuchenden und arbeitslosen Menschen aus dem Ahrtal. Die Gesamtkosten der Projekte, die bis Ende 2022 laufen, betragen rund 390.000 Euro. Das Land trägt einen Anteil von rund 275.000 Euro. Der Rest wird aus Mitteln der Agentur für Arbeit Mayen-Koblenz und Mitteln des Jobcenters Ahrweiler finanziert. So könnten die Coachings für Betroffene kostenlos angeboten werden, hieß es.