Unglaubliches hat sich mal wieder in der UN zugetragen. Unter Verleugnung der jahrtausendealten jüdischen Tradition verabschiedete die UN mal wieder ein judenfeindliche Resolution.

Bei den Vereinten Nationen ist die Unterstützung für eine Resolution der Generalversammlung nur leicht zurückgegangen, in der die heiligste Stätte des Judentums, der Tempelberg, als ausschließlich muslimische Stätte al-Haram al-Sharif bezeichnet wurde.
Liberia änderte seine Stimme von abwesend zu „nein“, als die Generalversammlung der Vereinten Nationen am späten Donnerstagnachmittag in New York über die jährliche Resolution abstimmte.

Dies brachte Liberia in eine kleine Gruppe von zehn Ländern, darunter Israel, das sich dem Text widersetzte, der israelische Praktiken gegen die Palästinenser in Ostjerusalem und im Westjordanland verurteilte.

Die anderen acht Länder, die sich der Maßnahme von 147 bis 10 widersetzten, waren: Australien, Kanada, Guatemala, Ungarn, Marshallinseln, Nauru, Papua-Neuguinea und die Vereinigten Staaten.

In 2019 wurde der Beschluss von 157-9 angenommen. In diesem Jahr gab es 16 Stimmenthaltungen gegenüber 13 im Vorjahr, wobei Österreich und die Tschechische Republik, Uruguay und die Slowakei ihre Stimmen zugunsten Israels von „Ja“ zur Unterstützung der Palästinenser in „Stimmenthaltung“ änderten.
Die anderen 14 Länder, die sich enthielten, waren: Weißrussland, Cameron, Kolumbien, Haiti, Honduras, Kiribati, Madagaskar, Malawi, Ruanda, Slowakei, Salomonen, Togo, Uruguay und Vanuatu.

Brasilien überdenkt seine Haltung

Brasilien warnte davor, dass es auch seine Stimme ändern könnte, wenn die Vereinten Nationen bei der Bezugnahme auf den Tempelberg / al Haram al Sharif keine umfassendere Bezeichnung unter Berüchücksichtigung der viel älteren Tradition des Judentums einführen würden.

„Brasilien hat diese Entschließung aufgrund seines Engagements für den Schutz der Menschenrechte unterstützt“, sagte der brasilianische Vertreter.
„Brasilien ist jedoch der Ansicht, dass die Sprache künftiger Resolutionen die Bedeutung und historische Bedeutung der heiligen Stätten Jerusalems für die drei monotheistischen Religionen, insbesondere den Tempelberg / al Haram al Sharif, widerspiegeln sollte. Dabei sollten die jeweiligen religiösen und kulturellen Empfindlichkeiten berücksichtigt werden. Die künftige Wahl der Sprache könnte sich auf die Unterstützung Brasiliens für diese Entschließung auswirken “, sagte er.

Die Resolution war eine von sieben pro-palästinensischen und anti-israelischen Texten, die die Generalversammlung der Vereinten Nationen am Mittwoch genehmigte, nachdem Anfang dieses Monats weitere sechs pro-palästinensische und anti-israelische Resolutionen verabschiedet worden waren. Weitere Abstimmungen werden erwartet.

Die Vereinigten Staaten und Israel waren die einzigen beiden Länder, die konsequent gegen alle Resolutionen stimmten.

Unter den sieben, die am Donnerstag genehmigt wurden, befand sich eine Resolution gegen die israelische Souveränität auf den Golanhöhen, die mit 151-3 bei 20 Stimmenthaltungen angenommen wurde, was einen Rückgang der Unterstützung gegenüber dem Vorjahr, als sie mit 157-2 bei 20 Stimmenthaltungen genehmigt wurde, bedeutete. Zum ersten Mal war Liberia mit Israel und den USA gegen die Maßnahme.

Wo stand Deutschland in dieser Anstimmung?

Mal wieder für gar nichts?

Der Tempelberg (hebräisch הר הבית har habait ‚Berg des Hauses [Gottes]‘, arabisch الحرم الشريف al-haram asch-scharif, DMG al-ḥaram aš-šarīf ‚das edle Heiligtum‘) ist ein Hügel im Südosten des UNESCO-Welterbes Altstadt von Jerusalem, oberhalb des Kidrontales. Auf seinem Gipfel befindet sich ein etwa 14 ha großes künstliches Plateau, in dessen Mitte der Herodianische Tempel stand, ein Nachfolgebau des nachexilischen jüdischen Tempels, der wiederum auf den Fundamenten des salomonischen Tempels errichtet wurde. Seit dem 7. Jahrhundert n. Chr steht hier der Felsendom. Auf der südlichen Seite der Esplanade befindet sich die al-Aqsā-Moschee. Der Tempelberg ist einer der umstrittensten heiligen Orte der Welt.

Die Bezeichnungen Tempelberg bzw. al-Haram asch-Scharif sind nicht neutral; sie bringen bereits eine bestimmte Bewertung der heiligen Stätte zum Ausdruck. So wurde von vielen Kommentatoren kritisiert, dass eine von arabischen Staaten eingebrachte UNESCO-Resolution sich im Oktober 2016 mit der Gefährdung der historischen Bausubstanz der heiligen Stätte befasste und dabei durchgängig die Bezeichnung Al-Aqṣa Mosque/Al-Ḥaram Al-Sharif verwendete.[11] „Tempelverleugnung ist schlimmer als Holocaustleugnung“, so der Archäologe Gabriel Barkay, der zu dieser Zeit im Temple Mount Sifting Project engagiert war.[12] „Die Unesco hat somit gemäss israelischen Regierungskreisen die historische Verbindung des Judentums mit dem Tempelberg geleugnet“, bemerkte Carlo Strenger in einem Beitrag für die Neue Zürcher Zeitung