Adidas-Chef Bjørn Gulden zählt zu den Topverdienern im Dax

Adidas-Chef Bjørn Gulden zählt zu den Topverdienern im Dax
Durch: Wirtschaft Erstellt am: April 04, 2024 anzeigen: 43

Millionensalär plus Aktienpaket Adidas-Chef Bjørn Gulden zählt zu den Topverdienern im Dax

Der Wechsel zu Adidas hat sich für Bjørn Gulden gelohnt: Laut Vergütungsbericht erhielt der CEO in seinem ersten Jahr beim Sportartikelhersteller ein ansehnliches Millionensalär – und ein Aktienpaket noch dazu.

Topverdiener: Bjørn Gulden mischt bei der Vergütung an der Dax-Spitze mit

Foto: Daniel Karmann / dpa

Der Wechsel von Puma zum größeren Rivalen Adidas zahlt sich für dessen Vorstandschef Bjørn Gulden (58) aus – buchstäblich. Mit einer Vergütung von 9,18 Millionen Euro ist er bereits in seinem ersten Jahr zu den Spitzenverdienern unter den Dax-Vorstandschefs aufgestiegen, wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Vergütungsbericht von Adidas hervorgeht. Zusätzlich hat er sich zum Amtsantritt fast 11.900 Aktien des Sportartikelherstellers schenken lassen, die derzeit knapp 2,4 Millionen Euro wert sind. Er darf sie allerdings erst nach vier Jahren verkaufen.

Laut Vergütungsbericht sind sie eine Art Antrittsprämie, mit denen Adidas den Norweger für die Langfrist-Boni entschädigt, die ihm durch den Wechsel bei Puma entgangen sind. Ein Adidas-Sprecher sagte, das Aktienpaket sei auch ein Anreiz für Gulden, den Unternehmenswert zu steigern. In seinem letzten Jahr bei Puma hatte er 6,38 Millionen Euro verdient.

Mehr Geld als für Gulden allein hat die Nummer zwei auf dem weltweiten Sportartikelmarkt nach Nike im vergangenen Jahr für die Manager ausgegeben, die den Vorstand vorzeitig verlassen mussten. Brian Grevy, Roland Auschel und Amanda Rajkumar bekamen Abfindungen von zusammen 14,6 Millionen Euro. Für Grevy und Auschel kamen je 300.000 Euro dafür hinzu, dass sie nicht bei der Konkurrenz anheuern. Der ehemalige Vorstandschef Kasper Rorsted erhielt für das Wettbewerbsverbot 2023 noch einmal 2,01 Millionen Euro.

Aufsichtsratschef Rabe geht schon 2025

Der Aufsichtsrat von Adidas soll zur Hauptversammlung am 16. Mai prominenten Zuwachs bekommen. Red-Bull-Chef Oliver Mintzlaff ist als neues Mitglied des Gremiums vorgeschlagen. Der ehemalige Puma-Manager war bis zu seinem Wechsel in die Führung des Getränkekonzerns Geschäftsführer beim Fußball-Bundesligisten RB Leipzig, der von Red Bull unterstützt wird. Die Leipziger hatten im Februar angekündigt, von Nike als Ausrüster zu Puma zu wechseln.

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Adidas-Aufsichtsratschef Thomas Rabe lässt sich nur noch für ein Jahr bis zur Hauptversammlung 2025 wählen. Das solle „eine geordnete Überleitung des Aufsichtsratsvorsitzes ermöglichen“, erklärte Adidas. Der langjährige Chef des Medienkonzerns Bertelsmann hatte kürzlich seinen Rückzug für Ende 2026 angekündigt.

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