Pogacar ohne Probleme: Giro-Senior Geschke fährt ins Bergtrikot

Pogacar ohne Probleme: Giro-Senior Geschke fährt ins Bergtrikot
Durch: Sport Erstellt am: Mai 14, 2024 anzeigen: 3

Bei seiner letzten Italien-Rundfahrt zieht der inzwischen 38-jährige Simon Geschke noch einmal die Blicke auf sich. Auf der zehnten Etappe kämpft er sich auf Platz zwei der Bergwertung. Weil Dominator Pogacar auch in dieser Kategorie führt, darf sich der Deutsche nun das Maglia Azzura überstreifen.

Tadej Pogacar hat sich beim nächsten Berg-Showdown des Giro keine Blöße gegeben. Beim Tagessieg des französischen Youngsters Valentin Paret-Peintre verteidigte der Slowene mühelos seinen großen Vorsprung in der Gesamtwertung. Der deutsche Kletter-Spezialist Simon Geschke feierte auf der zehnten Etappe seiner letzten Italien-Rundfahrt derweil einen Achtungserfolg mit Platz sechs. Lohn der Arbeit: Als Zweiter der Bergwertung darf er das Trikot des Führenden dieser Wertungskategorie tragen.

Valentin Paret-Peintre triumphiert auf der zehnten Etappe.

(Foto: picture alliance/dpa/LaPresse/AP)

Pogacar, der bereits drei Etappen gewonnen hatte, hielt sich weitgehend zurück und kam als 17. mehr als drei Minuten nach Tagessieger Paret-Peintre zeitgleich mit seinen größten Rivalen ins Ziel. In der Gesamtwertung führt er weiter mit 2:40 Minuten Vorsprung auf den Kolumbianer Daniel Felipe Martinze (Bora-hansgrohe), Dritter ist der Waliser Geraint Thomas (Ineos Grenadiers/+2:58). Weil Pogacar auch Führender der Bergwertung ist und nicht beide Trikots tragen kann, darf sich Geschke das Berg-Leibchen überstreifen. Der Slowene hat in der Wertung 104 Punkte, der Deutsche kommt auf 58 Zähler und liegt damit drei Punkte vor Paret-Peintre.

Stelvio-Pass auf der Königsetappe gesperrt

Der 38-jährige Geschke, der am Jahresende seine Karriere beendet, fuhr ein ganz starkes Rennen und lag im Ziel 1:24 Minuten hinter Paret-Peintre. In der Gesamtwertung verbesserte er sich auf Platz 19. Auch Maximilian Schachmann (Berlin/Bora-hansgrohe) fuhr als Tageszwölfter mit 2:15 Minuten Rückstand ein starkes Rennen.

Für den 23 Jahre alten Paret-Peintre, der sich vor seinem erfahrenen Landsmann Romain Bardet (29 Sekunden zurück) durchsetzte, war es der erst zweite Profisieg und der mit Abstand größte Erfolg seiner Karriere. Im Vorjahr hatte sein älterer Bruder Aurelien eine Giro-Etappe gewonnen.

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Auf der elften Etappe am morgigen Mittwoch dürfte es für die Klassementfahrer deutlich entspannter zugehen. Die 207 km von Foiano di Val Fortore nach Francavilla al Mare kommen ohne größere Schwierigkeiten aus. Die schnellen Männer um den deutschen Topsprinter Phil Bauhaus dürfen sich Hoffnung auf einen Massenspurt machen.

Auf einen weiteren Höhepunkt in den Bergen müssen die Radsport-Fans indes verzichten. Wegen Lawinengefahr kann der 2758 Meter hohe Stelvio-Pass auf der Königsetappe am kommenden Dienstag nicht befahren werden. Schneefälle hatten den Parcours beeinträchtigt, stattdessen geht es auf der 16. Etappe über den tiefer gelegenen Umbrail-Pass.

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