Börse: Dax vor US-Verbrauchpreisdaten wieder höher, Schott-Pharma-Aktie zweistellig im Minus

Börse: Dax vor US-Verbrauchpreisdaten wieder höher, Schott-Pharma-Aktie zweistellig im Minus
Durch: Wirtschaft Erstellt am: Mai 15, 2024 anzeigen: 3

Börse am Morgen Dax startet etwas höher, Schott Pharma zweistellig im Minus

Vor den neuesten US-Verbraucherpreisdaten notiert der Dax leicht im Plus. Am Vorabend schlossen die Indizes an der Wall Street bereits mit moderaten Gewinnen. Deutlich nach unten geht es für den SDax-Wert von Schott Pharma.

Händlerin an der Frankfurter Börse: Anleger warten auf die neuesten US-Verbraucherpreisdaten

Foto: Frank Rumpenhorst / picture alliance / dpa

Nach zweitägiger Korrektur ist der Dax am Mittwoch wieder etwas höher geklettert. Zuletzt verbuchte der Leitindex ein Plus von 0,2 Prozent auf 18.762 Punkte. Das Rekordhoch vom Freitag vergangener Woche steht bei 18.845 Punkten. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen zeigte sich wenig verändert bei 27.278 Zählern. Für das Leitbarometer der Euroregion, den EuroStoxx 50, ging es um 0,2 Prozent nach oben. Positive Vorgaben aus den USA stützen.

Zur Wochenmitte setzt zunächst die Berichtssaison wieder die Akzente. Am Nachmittag stehen dann mit den US-Verbraucherpreisen die wohl wichtigsten Konjunkturdaten der Woche auf der Agenda. Zuletzt waren die Anleger wieder etwas verunsichert hinsichtlich der Zinswende in den Vereinigten Staaten. Von den Inflationsdaten erhoffen sie sich neue Hinweise auf den geldpolitischen Kurs der Fed.

Thyssenkrupp-Aktie verliert deutlich

Commerzbank legten zuletzt um 1,4 Prozent zum Xetra-Schluss zu. Unter dem Strich habe die Bank im letzten Quartal besser als erwartet abgeschnitten, sagte ein Händler nach der Zahlenvorlage und betonte die angehobene Prognose für die Zinseinkünfte.

Die Konjunkturschwäche drückt beim Industriekonzern Thyssenkrupp dagegen weiter auf die Geschäfte. Auch im zweiten Geschäftsquartal schrieb das Unternehmen rote Zahlen und senkte den Ausblick. Die Aktien verloren 4,4 Prozent.

Schott Pharma stürzt zweistellig ab

Der Pharmazulieferer Schott Pharma dämpfte die Erwartungen an das kommende Geschäftsjahr wegen reduzierter Verkäufe von Spritzen an einen Großkunden. Die Vorhersagbarkeit der weiteren Entwicklung sei sehr schlecht, monierte ein Börsianer. Zuletzt sackten die im SDax notierten Papiere um fast 15 Prozent ab.

Wall Street mit Gewinnen

Die US-Aktienmärkte haben am Dienstag moderat zugelegt. Der über weite Strecken stagnierende Dow Jones Industrial machte im späten Handel etwas Boden gut und schloss mit einem Plus von 0,3 Prozent bei 39.558 Punkten. Für den breit gefassten S&P 500 ging es um 0,5 Prozent auf 5247 Punkte aufwärts. Der technologielastige Nasdaq 100 stieg um 0,7 Prozent auf 18.323 Zähler.

Der beschleunigte Anstieg der Erzeugerpreise im April fiel auf Jahressicht wie erwartet aus. Sie beeinflussen tendenziell auch die Verbraucherpreise, an denen die US-Notenbank Fed ihre Geldpolitik ausrichtet. Daten dazu werden am Mittwoch veröffentlicht.

Ölpreise legen leicht zu

Die Ölpreise sind am Mittwoch im frühen Handel moderat gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 82,98 US-Dollar. Das waren 60 Cent mehr als am Vorabend. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 64 Cent auf 78,66 Dollar.

Trotz der Zuwächse notieren die Rohölpreise in der Nähe ihrer zweimonatigen Tiefstände. In den vergangenen Wochen sind die Risikoaufschläge am Ölmarkt wegen des Gaza-Kriegs tendenziell gefallen. Auf die Erdölförderung hat der Konflikt bisher keine große Auswirkung. Allerdings ist der Seetransport wegen der Angriffe der jemenitischen Huthi-Milizen auf Handelsschiffe stark eingeschränkt.

Marktteilnehmer dürften am Nachmittag auch amerikanische Konjunkturdaten im Blick haben. Die Regierung veröffentlicht neue Inflationsdaten, die hohe Relevanz für die Geldpolitik der US-Notenbank Fed haben. Mit ihrer Ausrichtung beeinflusst die Federal Reserve auch die Konjunkturentwicklung und damit die Nachfrage nach Öl, Benzin und Diesel.

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