Im Falle eines Wahlsieges: Trump wünscht sich Musk als Berater in zwei Bereichen

Im Falle eines Wahlsieges: Trump wünscht sich Musk als Berater in zwei Bereichen
Durch: Politik Erstellt am: Mai 29, 2024 anzeigen: 10

Es besteht die Möglichkeit, dass Elon Musk mehr Zeit im Weißen Haus verbringt, wenn Donald Trump erneut zum US-Präsidenten gewählt wird. Trump soll sich einem Medienbericht zufolge bereits mit dem Tesla-Chef über eine Zusammenarbeit ausgetauscht haben.

Donald Trump und Elon Musk haben über eine mögliche beratende Funktion des Tesla-Chefs gesprochen, sollte der voraussichtliche republikanische Kandidat erneut ins Weiße Haus einziehen. Das berichtet das "Wall Street Journal" (WSJ). Obwohl Titel und Details der Rolle unklar sind, sagten mit dem Thema vertraute Personen der Zeitung, dass es in den Gesprächen darum ging, Musk bei Themen zur Grenzsicherheit und Wirtschaftspolitik zurate ziehen zu können. Die Position sei jedoch noch nicht vollständig diskutiert worden, sagten sie.

Trotz seiner Differenzen mit Trump in den letzten zwei Jahren wirbt Musk Berichten zufolge privat dafür, dass seine wohlhabenden Kollegen ihre Unterstützung für Joe Biden zurückziehen. Musk arbeitet auch mit dem milliardenschweren Investor Nelson Peltz an einem Plan, in ein Projekt zur Verhinderung von Wahlbetrug zu investieren, bei dem Daten verwendet werden, um sicherzustellen, dass die Stimmen fair ausgezählt werden, so das WSJ.

Musk hatte sich in den letzten Monaten offen über seine Ansichten über die Regierung Biden geäußert. Im März sagte der Tesla-CEO auf X, dass er bis vor ein paar Jahren "zu 100 Prozent Demokraten" gewählt habe. "Jetzt denke ich, dass wir eine rote Welle brauchen, sonst ist Amerika erledigt", fügte Musk in dem Beitrag hinzu. Im selben Monat sagte er, dass er nicht vorhabe, an Trump oder Biden zu spenden. Davor schrieb sein Biograf Walter Isaacson in "Elon Musk", dass der Milliardär gesagt habe, dass "Trump einer der besten Bullshitter der Welt sein könnte".

Warten auf das Jury-Urteil

Nach Angaben des WSJ haben Musk und Trump jedoch gemeinsam zu Abend gegessen und über Themen wie Einwanderung, Technologie und die Space Force diskutiert. "Präsident Trump wird allein entscheiden, welche Rolle eine Person in seiner Präsidentschaft spielt", sagte Trumps Kampagnensprecher Brian Hughes.

Mehr zum Thema

Im ersten Strafprozess gegen einen ehemaligen US-Präsidenten haben sich die Geschworenen zur Beratung über das Urteil zurückgezogen. Durch eine verschleierte Schweigegeldzahlung soll sich Trump der illegalen Wahlkampf-Finanzierung in 34 Fällen schuldig gemacht haben. Das Urteil dürfte sich auch auf den gegenwärtigen Wahlkampf in den Vereinigten Staaten auswirken - die Frage dabei ist aber: wie stark und zu wessen Vorteil?

Trump versucht die Anschuldigungen in einen persönlichen Vorteil umzumünzen und seine Anhängerschaft zu mobilisieren, indem er sich als Opfer einer politisch motivierten Justiz inszeniert. Amtsinhaber Joe Biden wiederum, der im November wiedergewählt werden möchte, scheint von der Prozessarie gegen seinen Herausforderer bislang nicht erkennbar zu profitieren. US-Medien spekulierten angesichts der starken Spaltung der US-Gesellschaft und der polarisierenden Figur Trump, es sei wahrscheinlicher als in anderen Prozessen, dass sich die Geschworenen nicht auf ein Urteil einigen können.

Lesen Sie dies auf Politik Header Banner
  Contact Us
  • support@der-montag.com
  •   Follow Us
    Sitemap
    Show site map
      About

    Der Montag bietet unabhängige Nachrichten aus Deutschland, Europa und der Welt..

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die fortgesetzte dieser Website erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies zu verwenden.
    Lesen Sie mehr Ich bin damit einverstanden