Fußball-EM 2024: Zwölf der bestbezahlten Fußball-Spieler der Europameisterschaft

Fußball-EM 2024: Zwölf der bestbezahlten Fußball-Spieler der Europameisterschaft
Durch: Wirtschaft Erstellt am: Juni 11, 2024 anzeigen: 8

Fußball-Europameisterschaft 2024 Das sind die zwölf Topverdiener der Fußball-EM

Deutschland eröffnet am Freitag mit dem Spiel gegen Schottland die Fußball-Europameisterschaft. 24 Nationen kämpfen um den Titel. Der Überblick über die 12 Top-Verdiener der EM zeigt Alt- und Jungstars – aber auch einige Überraschungen.

Kylian Mbappé ist der Top-Verdiener unter den europäischen Vereinen.

Foto: Franck Fife / AFP

Die Fußball-Europameisterschaft steht an: 24 Mannschaften haben sich für das Turnier qualifiziert, das erstmals seit 1988 wieder komplett in Deutschland stattfindet. Stadien, Hotels und Trainingsstätten sind längst gebucht und in Berlin werden noch die letzten Handgriffe an der größten Public-Viewing-Arena der Republik getätigt: der Straße des 17. Juni direkt vor dem Brandenburger Tor.

Fußball ist Publikumsmagnet und Milliardengeschäft, und Profi-Fußballspieler gehören zu den bestbezahlten Sportlern. mm hat sich angeschaut, welche Spieler bei diesem EM-Turnier zu den Top-Verdienern gehören. Der an die großen Geldquellen nach Saudi-Arabien abgewanderte Cristiano Ronaldo (39) ist mit seinen laut „Forbes“ knapp 240 Millionen Euro Einnahmen ungeschlagen. Ihm folgt der von Paris-Saint-Germain zu Real Madrid gewechselte Kylian Mbappé (25), wenn auch mit deutlichem Abstand.

Aber wer rangiert hinter den beiden Superstars ? Der für Österreich spielende David Alaba wäre mit einem jährlichen Salär von 22,5 Millionen Euro in dieser Topverdiener Aufstellung vertreten gewesen, er fehlt aber verletzungsbedingt. Auch Spitzenverdiener Erling Haaland ist nicht dabei in dieser Rangliste, obwohl er inklusive Bonuszahlungen auf mehr als 44 Millionen Euro pro Saison kommt – aber Norwegen hat sich nicht für die EM-Endrunde qualifiziert. Hier sind zwölf Spieler, die laut der Datenbank Capology  zu den Top-Verdienern dieser EM gehören:

12. Thomas Müller

Thomas Müller beim Training für EM 2024

Thomas Müller beim Training für EM 2024

Foto: Karina Hessland / REUTERS

Der deutsche Stürmer verdiente 20,5 Millionen Euro in der Saison 23/24, das entspricht rund 394.000 Euro in der Woche bzw. 56.000 Euro pro Tag. Mit seinem Gehalt gehört Altstar Thomas Müller (34) zu den drei Top-Verdienern in der Bundesliga, nur knapp hinter seinen Mannschaftskollegen Manuel Neuer und Harry Kane. Zusätzlich hat Müller auch Werbeverträge, jüngst kam ein Kontrakt mit Lego dazu. Die Antrittsprämien für die Nationalmannschaft bessern Müllers auskömmliches Jahreseinkommen zusätzlich auf. Allein für die Nominierung erhält jeder Spieler 20.000 Euro. In Aussicht stehen zudem noch Prämien bei der EM – für den Gruppensieg, das Erreichen des Viertel- und des Halbfinales. Für den Titelgewinn soll jeder deutsche Spieler die Rekordprämie von 400.000 Euro einstreichen. Im Vergleich zu anderen Spielern der EM gehört Müller aber nicht einmal in die Top Ten der Topverdiener, sondern liegt knapp hinter Neuer auf Platz zwölf unseres Rankings.

11. Manuel Neuer

Manuel Neuer im Trainingslager für die EM

Manuel Neuer im Trainingslager für die EM

Foto: Alexander Hassenstein / Getty Images

Manuel Neuer (38) gehört zu den besten Torhütern der Welt – ob er den Status nach seiner langen Verletzungspause halten kann, wird er bei der EM beweisen müssen. Sein offizielles Gehalt ist auf jeden Fall stattlich und er gehört mit Thomas Müller und nach Spitzenreiter Harry Kane (30) zu den drei bestbezahlten Fußball-Profis der Bundesliga: 21 Millionen Euro für die Saison 23/24  stehen ihm seitens des FC Bayern Münchens zu, das entspricht 403.846 Euro pro Woche oder knapp 58.000 Euro pro Tag. Das Salär für seinen Einsatz in der Nationalmannschaft ist dabei noch nicht hinzugerechnet.

10. Jan Oblak

Jan Oblak hütet das Tor von Atlético Madrid

Jan Oblak hütet das Tor von Atlético Madrid

Foto: Florencia Tan Jun / Getty Images

Der Slowene steht seit 2014 für Atletico Madrid im Tor. Mehrere Male wurde Jan Oblak (31) zum besten Torwart der spanischen La Liga ausgezeichnet. 20,83 Millionen Euro erhielt er von seinem Arbeitgeber für die gerade beendete Saison 23/24, das entspricht 400.577 Euro pro Woche. Der Vertrag des 31-Jährigen läuft noch bis Juni 2028. Zusätzlich kann er auch mit Zahlungen von Werbepartnern planen, wie beispielsweise von Puma, mit denen er bereits seit 2019 verbandelt ist.

9. Luka Modrić

Luka Modrić verlängert bei Real Madrid

Luka Modrić verlängert bei Real Madrid

Foto: Ina Fassbender / AFP

Seit 2012 läuft Luka Modrić (38) für Real Madrid auf. Und so wie es scheint, geht der kroatische Nationalspieler im Gegensatz zu seinem Kollegen Toni Kroos noch einmal ein Jahr in die Verlängerung. Berichten zufolge soll der 38-Jährige einen Anschlussvertrag bis 2025 erhalten haben. "Real Madrid wird immer der Klub meines Lebens bleiben", hatte der Mittelfeldspieler kürzlich gesagt, als es um seine Zukunft ging. Für die vergangene Saison bezog der zentrale Mittelfeldspieler 21,88 Millionen Euro oder 420,796 Euro pro Woche. Bonuszahlungen sind den Angaben zufolge nicht vereinbart.

8. Toni Kroos

Toni Kroos nimmt als Champions-League-Gewinner Abschied

Toni Kroos nimmt als Champions-League-Gewinner Abschied

Foto: Frank Augstein / AP

Zehn Jahre spielte Toni Kroos (34) für Real Madrid bis er mit Ende dieser Saison seinen Abschied als Profi-Fußballer verkündete und feierte. Mit dem Sieg beim Champions-League-Finale im Wembley-Stadion in London gegen Borussia Dortmund krönte er sein Karriereende bei den Spaniern. Bei der EM tritt er noch einmal als Nationalspieler in der deutschen Mannschaft an, danach soll endgültig Schluss sein. Der 34-Jährige verdiente in der zu Ende gegangenen Saison 24,38 Millionen Euro – Prämienzahlungen, je nach Abschneiden des DFB-Teams, sowie Zahlungen für die Nominierung in Nationalteam nicht inbegriffen.

7. Kevin de Bruyne

Kevin de Bruyne beim Training für die Euro 2024

Kevin de Bruyne beim Training für die Euro 2024

Foto: Tomas Sisk / Photo News / IMAGO

Der Vertrag des 32-jährigen Belgiers bei Manchester City sieht ein jährliches Gehalt von 20,8 Millionen Pfund (etwa 24,4436 Millionen Euro) vor, das entspricht 400.000 Pfund (469.000 Euro) pro Woche. Noch bis 2025 läuft Kevin de Bruyne (32) für Manchester auf. Bei der EM ist der Mittelfeldspieler der Megastar des belgischen Kaders. Allerdings verlief die vergangene Saison verletzungsbedingt nicht optimal. Deshalb wird bereits spekuliert, wohin es den Belgier nach seiner Zeit bei Manchester City ziehen könnte. Demnach haben sich seine Berater mit verschiedenen Clubs aus Saudi-Arabien getroffen, liebäugeln soll de Bruyne jedoch mit dem Klub San Diego FC in Kalifornien.

6. Jude Bellingham

Jude Bellingham feiert den Champions-League-Sieg mit Real Mardid

Jude Bellingham feiert den Champions-League-Sieg mit Real Mardid

Foto: Kin Cheung / AP

Erst vor ein paar Tagen titelten Zeitungen, Jude Bellingham sei „der wertvollste Spieler der Welt“. Auf 280 Millionen Euro schätzen die Daten-Profis von „CIES Football Observatory“ den 20-jährigen Engländer auf dem Transfermarkt. Inzwischen ist er auch mit Real Madrid Champions-League-Sieger, ob es nun zum Europameisterschaft mit der englischen Nationalmannschaft reicht? Sein Grundgehalt sieht pro Jahr 20,83 Millionen Euro vor, plus Bonuszahlungen in Höhe von 4,17 Millionen Euro , was die Gesamtsumme auf 25 Millionen Euro pro Jahr anschwellen lässt. Das entspricht 480.000 Euro pro Woche oder 68.000 Euro pro Tag für den 20-Jährigen. Sein Vertrag läuft noch bis 2029.

5. Robert Lewandowski

Robert Lewandowski beim Vorbereitungstraining auf die EM.

Robert Lewandowski beim Vorbereitungstraining auf die EM.

Foto: Radoslaw Jozwiak / CYFRASPORT / Newspix / IMAGO

Der 35-jährige Ex-Bayern-München-Spieler freut sich über einen extrem lukrativen Vertrag bei Barcelona noch bis Juni 2026. Bis dahin verdient Robert Lewandowski pro Woche 529.769 Euro , im Jahr macht das 27,08 Millionen Euro. Der umtriebige Pole, der 2022 erst nach zähem Ringen seinen bayerischen Klub verlassen konnte, bessert sein Grundeinkommen aber noch durch Werbedeals und weitere geschäftliche Aktivitäten auf. "Forbes" schätzt sein jährliches Einkommen daher auf rund 31 Millionen Euro. Aufsehen erregte zuletzt ein Rechtsstreit mit seinem Ex-Berater Cezary Cucharski, bei dem sich beide Parteien gegenseitig verklagten.

4. Harry Kane

Harry Kane im Testspiel der Nationalelf gegen Bosnien-Herzegowina

Harry Kane im Testspiel der Nationalelf gegen Bosnien-Herzegowina

Foto: Paul Ellis / AFP

In der Champions League sicherte sich Harry Kane (30) zusammen mit Kylian Mbappé den Titel des Torschützenkönigs. Acht Treffer gelangen ihm, gleichauf mit dem französischen Nationalspieler. Siegessicher streicht der 30-Jährige das höchste Salär bei Bayern München ein und liegt damit klar vor Müller und Neuer. Tatsächlich ist der Engländer sogar der am höchsten bezahlte Profispieler der 1. Bundesliga. 25 Millionen Euro pro Saison erhält er . "Forbes" stuft Kane sogar noch höher ein und hat ein Einkommen von 36 Millionen Dollar im Jahr insgesamt ausgerechnet. Zum Gehalt von Bayern München kommen beispielsweise noch Werbeverträge wie für den Schuhhersteller Sketchers hinzu. Kanes Vertrag bei den Bayern läuft noch bis Juni 2027.

3. Frenkie de Jong

Frenkie de Jong läuft für Barcelona auf – demnächst unter Hansi Flick

Frenkie de Jong läuft für Barcelona auf – demnächst unter Hansi Flick

Foto: Joan Monfort / dpa

Frenkie de Jong (26) steht natürlich im Kader der Niederländer. Der zentrale Mittelfeldspieler zeigt ansonsten beim FC Barcelona seine Künste, wo der 26-Jährige bereits auf ein Salär von 37,5 Millionen Euro kommt – als Basiszahlung, zuzüglich einer jährlichen Bonuszahlung von 20,21 Millionen Euro. Das macht in Summe 57,71 Millionen Euro für die Saison oder 1,1098 Millionen Euro pro Woche. Dass de Jong als einer der potenziellen Verkaufskandidaten beim FC Barcelona galt und auch in Verbindung mit dem FC Bayern gebracht wurde, scheint sich nunmehr nicht zu bewahrheiten. Mit dem neuen Barcelona-Trainer Hansi Flick will er nach der EM über seine Zukunft sprechen.

2. Kylian Mbappé

Kylian Mbappé mit dem französischen Nationaltrainer Didier Deschamps

Kylian Mbappé mit dem französischen Nationaltrainer Didier Deschamps

Foto: Sarah Meyssonnier / AP

Seit Wochen waberten die Gerüchte. Schon lange war sein Wunsch Paris Saint German zu verlassen bekannt. Im vergangenen Jahr hatte sich angesichts seiner Wechselwünsche noch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron eingeschaltet. Doch nun half es nicht mehr. Seit vergangener Woche steht fest, Kylian Mbappé (25) wechselt zu Real Madrid, bekannt gegeben nach dem Champions-League-Sieg der Madrider. Wie hoch das Gehalt von Mbappé bei den Spaniern künftig ausfallen wird, darüber ist noch nichts bekannt. Allerdings ist anzunehmen, dass der Superstar auch weiterhin das höchste Gehalt, dass auf dem europäischen Kontinent für einen Profi-Fußballer gezahlt wird, erhalten wird: gut 2,538 Millionen Euro pro Woche, inklusive Bonuszahlung waren es bisher oder 132 Millionen Euro für die gesamte Saison 23/24. Dabei erhielt er 72 Millionen Euro als Basisgehalt und 60 Millionen Euro als Bonus. Cristiano Ronaldo (39) kann er damit nicht toppen, aber der hat nur noch bis Juni 2025 in der saudischen Liga unterschrieben.

1. Cristiano Ronaldo

Gehaltsexzess auf zwei Beinen: Cristiano Ronaldo im Trikot seines Klubs Al Nassr

Gehaltsexzess auf zwei Beinen: Cristiano Ronaldo im Trikot seines Klubs Al Nassr

Foto: REUTERS

Die Zeiten, als Cristiano Ronaldo (39) in der Jugendakademie von Sporting Lissabon ausgebildet wurde und mit 18 Jahren zu Manchester United wechselte, sind lange vorbei. Inzwischen hat der 39-jährige Portugiese die europäischen Ligen verlassen und spielt in Saudi-Arabien. Beim Verdienst toppt er damit alle Fußballprofis in Europa. Laut "Forbes" verdient der Stürmerstar etwa 240 Millionen Euro pro Saison. Allein 200 Millionen Euro zahlte sein derzeitiger saudi-arabischer Club  Al Nassr für die Saison 23/24, das entspricht rund 3,85 Millionen Euro pro Woche. Rund 40 Millionen Euro stammen aus anderen Geschäften – von Werbeverträgen wie beispielsweise mit Nike oder Tag Heuer bis hin zu seinen eigenen Unternehmungen unter der Marke "CR7" mit Mode, Accessoires und Hotels, Beteiligungen an der Haar-Klinikgruppe Insparya Group, an Fitnesscentern, Food-Herstellern und seit Sommer 2023 auch an Chrono24.

Bis zum Vertragsende im Jahr 2025 soll Ronaldo laut Medienberichten insgesamt 500 Millionen Euro in Saudi Arabien verdienen. Wie sich der Mannschaftskapitän der Portugiesen bei der EM spielerisch zeigen wird, bleibt noch abzuwarten – immerhin ist er trotz seines fortgeschrittenen Alters zweitbester Torschütze der EM-Qualifikation.

Lesen Sie dies auf Wirtschaft Header Banner
  Contact Us
  • support@der-montag.com
  •   Follow Us
    Sitemap
    Show site map
      About

    Der Montag bietet unabhängige Nachrichten aus Deutschland, Europa und der Welt..

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die fortgesetzte dieser Website erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies zu verwenden.
    Lesen Sie mehr Ich bin damit einverstanden