Starker Auftakt von Kämna: Tour-Dominator Vingegaard grüßt in Italien aus der Zukunft

Starker Auftakt von Kämna: Tour-Dominator Vingegaard grüßt in Italien aus der Zukunft
Durch: Sport Erstellt am: März 04, 2024 anzeigen: 18

Im Vorjahr legt Lennard Kämna beim Auftaktzeitfahren von Tirreno-Adriatico den Grundstein zu seinem vierten Gesamtrang. Jetzt kommt der Bremer an diese Leistung nicht ganz heran. Tour-Dominator Vingegaard grüßt unterdessen aus der Zukunft, aber auch nur von Rang neun.

Trotz eines futuristischen Zeitfahrhelms hat der dänische Radstar Jonas Vingegaard zum Auftakt der Fernfahrt Tirreno-Adriatico den angepeilten Etappensieg verpasst. Im Kampf gegen die Uhr reichte es für den zweimaligen Tour-Sieger vom Team Visma-Lease a Bike in Lido di Camaiore nur für Rang neun, 22 Sekunden hinter dem Tagessieger Juan Ayuso (UAE Team Emirates). Der Spanier setzte sich mit einer Sekunde Vorsprung auf den italienischen Ex-Zeitfahrweltmeister Filippo Ganna (Ineos Grenadiers) durch.

Bester Deutscher auf dem Kurs über zehn Kilometer war Lennard Kämna (Bora-hansgrohe) mit Rang 14. Der 27-Jährige aus Wedel nutzt das "Rennen zwischen den Meeren", um sich auf den Giro d'Italia im Mai vorzubereiten. "Es war ein kurzes, aber hartes TT. Ich habe mein Bestes gegeben. Wir sind mit drei Kapitänen hier und werden versuchen, am Ende auf dem Podium zu stehen", sagte Kämna. Neben dem Deutschen sind der Kolumbianer Dani Martinez und der Australier Jai Hindley bei Bora in der Leader-Rolle. In Sachen Gesamtwertung ist für Kämna viel möglich. Er war lediglich vier Sekunden langsamer als Jonas Vingegaard.

Klarer Favorit auf den Gesamtsieg ist trotzdem Vingegaard. Der Däne trifft jedoch auf keinen seiner schärfsten Rivalen, die ihm im Sommer vom Tour-Thron schubsen wollen. Während Tadej Pogacar nach seinem beeindruckenden Triumph beim Frühjahrsklassiker Strade Bianche pausiert, nehmen Bora-hansgrohe-Kapitän Primoz Roglic und der Belgier Remco Evenepoel am zeitgleich ausgetragenen Etappenrennen Paris-Nizza teil.

Das zweite Teilstück führt das Fahrerfeld am Dienstag über 198 Kilometer von Camaiore nach Follonica, dort wird mit einem Massensprint gerechnet. Die einwöchige Fernfahrt, die das Peloton vom Tyrrhenischen Meer zur Adriaküste lotst, endet am Sonntag in San Benedetto del Tronto.

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