Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 02:11 Aggressives Russland: Faeser sieht Deutschland "erheblich" bedroht +++

Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 02:11 Aggressives Russland: Faeser sieht Deutschland
Durch: Politik Erstellt am: März 24, 2024 anzeigen: 15

Bundesinnenministerin Nancy Faeser sieht Deutschland durch aggressives Verhalten der russischen Regierung erheblich bedroht. "Wir erleben hier tatsächlich eine neue Dimension der Bedrohungen durch die russische Aggression", sagt die SPD-Politikerin der "Süddeutschen Zeitung". "Wir sehen Einflussnahmeversuche durch Lügen, durch massive Desinformation. Aber auch die Spionage ist mindestens so aktiv", sagt Faeser. Russland wolle zudem "den Westen auch mit Migration destabilisieren".

+++ 01:05 Merz: Taurus-Streit ein "Kommunikationsdesaster" +++
CDU-Chef Friedrich Merz warnt davor, mit öffentlichem Streit über Waffenlieferungen Russlands Präsident Wladimir Putin in die Hände zu spielen: "Wir sind das einzige Land in der gesamten westlichen Welt, das in dieser Art eine Waffenlieferung öffentlich diskutiert", sagt Merz den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die Europäer müssten stattdessen mit den Amerikanern hinter verschlossenen Türen über die weitere Unterstützung der Ukraine sprechen und gemeinsame Entscheidungen treffen. "Ständige öffentliche Diskussionen und Streitereien in der Koalition spielen sicherheitspolitisch nur Putin in die Hand." Der Ampel-Regierung wirft Merz vor, in der Debatte um die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern "ein regelrechtes Kommunikationsdesaster" bewirkt zu haben.

+++ 00:01 Ukraine-Aktivisten fordern Boykott von Milka-Osterhasen +++
Kurz vor Ostern fordern ukrainische Aktivisten in Deutschland Rewe und Edeka dazu auf, Milka-Schokolade aus den Regalen zu verbannen. Das solle so lange gelten, bis sich Milkas US-Mutterkonzern Mondelez vom russischen Markt zurückzieht, heißt es in einem Brief der Organisation Vitsche, der dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) vorliegt, an die Geschäftsführer der Supermarkt-Giganten. Trotz Versprechen, den Betrieb in Russland zu reduzieren, betreibe Mondelez weiterhin drei Fabriken in dem Land. Das Schreiben soll Rewe und Edeka am heutigen Montag zugehen.

+++ 22:58 Kühnert: Ukraine braucht Waffen für Rückeroberungen +++
Die Sozialdemokraten stehen nach Aussagen von SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich in der Kritik, man sollte über ein Einfrieren des Kriegs mit Russland nachdenken. Generalsekretär Kevin Kühnert sagt im ZDF, seine SPD unterstütze umfangreiche Hilfen für die Ukraine. Das Land brauche diese, um auch Territorien zurückgewinnen zu können. Zuvor hatte Kühnert seinen Parteigenossen gegen Kritik auch aus der Ampelkoalition verteidigt. "Rolf Mützenich hat keine Forderung gestellt, den Krieg jetzt einzufrieren. Er hat daran erinnert, dass sich kluge vorausschauende Politik neben den Waffenlieferungen auch Gedanken über diplomatische Initiativen machen muss. Und er hat darauf verwiesen, wie das in vergleichbaren internationalen Konflikten in der Vergangenheit gelaufen ist", sagte Kühnert.

+++ 21:33 Polnische Armee erklärt Verzicht auf Abschuss russischer Rakete +++
Die polnische Armee hat nach Angaben eines Sprechers zum Schutz der eigenen Zivilbevölkerung auf den Abschuss eines russischen Marschflugkörpers verzichtet, der für einige Sekunden tief in den polnischen Luftraum eingedrungen war. Die Gefahr herabstürzender Teile von dem zerstörten Marschflugkörper oder der Abfangrakete sei zu groß gewesen, sagte Generalleutnant Jacek Goryszewski dem polnischen Radiosender RMF24. Die Flugbahn der russischen Rakete über polnischen Luftraum erklärte der Sprecher damit, dass Russland versuche, Ziele in der Westukraine von Westen aus anzugreifen. Die Ukraine habe ihre Flugabwehr in der Region auf die bisher üblichen russischen Angriffe aus dem Norden und Osten ausgerichtet. Dies habe Russland offenbar zu umgehen versucht. Der Marschflugkörper soll 39 Sekunden lang und bis zu zwei Kilometer tief in den polnischen Luftraum eingedrungen sein, bevor er schließlich in der Ukraine einschlug.

+++ 20:49 Selenskyj: Russland feuerte seit Montag 190 Raketen und 700 Gleitbomben auf Ukraine +++
In seiner abendlichen Ansprache hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj noch einmal das Ausmaß russischer Luftangriffe seit Montag geschildert: Russland habe in dieser Zeit 190 Raketen, 140 Shahed-Drohnen und 700 Gleitbomben auf die Ukraine gefeuert. Mit Blick auf die großen Schäden bei der zivilen Infrastruktur dankte der Präsident allen, die bei der Wiederherstellung der Stromversorgung geholfen haben, insbesondere in der schwer betroffenen Großstadt Charkiw. Zudem lobte Selenskyj die Angriffe auf die Schwarzmeerflotte Russlands sowie die auf die Ölanlagen in Russland. Den Terroranschlag auf Besucher eines Konzerts bei Moskau erwähnte Selenskyj in den rund viereinhalb Minuten nicht. Kiew bestreitet jedwede Beteiligung.

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