Mit Meinungsfreiheit gegen Facebook und Twitter: Snupto-Plattform mit neuem Rekord

der montag snuptoo haeder

Zum Jahreswechsel verzeichnete die für Meinungsfreiheit stehende Facebook– und TwitterAlternative „Snupto“ einen rasanten Aufschwung. Was war geschehen? Schon vor Musk waren Facebook und Twitter wegen ihrer Zensurpolitik und dem Datenschutz sehr umstritten.

Vielen gelten die Social-Media-Plattformen Twitter und Facebook als nicht mehr sicher, seine Meinung frei äußern zu können. Von Zensur ist die Rede. Besonders im Zusammenhang mit der letzten US-Wahl und der Corona-Pandemie wurden verstärkt Löschungen von Accounts betrieben. Zudem scheitert man oftmals schon der Anmeldung eines neuen Kontos. Beide verlangen inzwischen E-Mail, Telefonnummer und Facebook sogar ein Bild des Users. Hat man dies alles geliefert, sperren eine Twitter und Facebook oftmals schon in den ersten Minuten. Facebook sperrt aus unerfindlichen Gründen Inhalte zu Themen wie Brustkrebs oder Prostata, nur weil Fotos gezeigt wurden (Brust oder ein nackter Man mit verdeckten Unterleib). Es trifft auf Prominente. Das musste damals auch Dr. Robert Malone erfahren, Urvater der mRNA-Impftechnologie.

Der Social-Media-Gigant Twitter warf dem Wissenschaftler „Verbreitung irreführender und potenziell schädlicher Informationen im Zusammenhang mit COVID-19“ vor. „Über eine halbe Million Follower waren in einem Augenblick weg“, ärgerte sich Malone. Konkrete Beispiele für etwaige Verstöße wurden ihm gegenüber nicht belegt. Er wechselte dann zu Gettr und Snupto. Seine Twitter-Verbannung blieb im Netz nicht unbemerkt und löste Empörung aus.

Wenige Tage später sprach Malone im Interview mit dem Mega-Podcaster Joe Rogan über die Impfpolitik der Biden-Regierung, die in dieser Hinsicht außer Kontrolle sei. Dem Montag gegenüber zog Malone sogar Parallelen zwischen dem derzeitigen gesellschaftlichen Zustand und dem Zustand der Menschen in den 1930er-Jahren in Deutschland, kurz vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten.

Und dann kam Elon Musk. Der umstrittene Milliardär übernahm Twitter, zeichnete sich durch rechtsradikale Äusserungen aus und war massenhaft Personal hinaus. Ohne Rücksicht auf Verluste. Geradezu massenhaft wandten sich Werbekunden und User von der Plattform ab. All das nutze SNUPTO.

Snupto – Meinungsfreiheit mit Regeln

tg side snupto

Snupto stellt sich vor als die „Join the true social network – Snupto. The true social media platform founded on the principles of free speech, independent thought and rejecting political censorship and “cancel culture”. Snupto setze sich für Redefreiheit ein, lehne Cancel Culture ab und sei geschaffen worden, um Zensur zu bekämpfen und den Online-Nutzern die Meinungsfreiheit zurückzugeben, heißt es weiter. Es biete eine Plattform zum Austausch verschiedener Ideen und zum Schutz vor der „tyrannischen Übermacht der überregulierten und inzwischen auch von Regierungen kontrollierten Social Media Giganten“.

Snupto versteht sich dabei als „Plattform der Meinungsfreiheit“. Doch auch diese kommt nicht ohne Regeln daher. In den Nutzungsbedingungen wird angegeben, welche Art von Veröffentlichungen nicht erlaubt sind: „beleidigend, obszön, anstößig, lasziv, schmutzig, pornografisch, gewaltverherrlichend, belästigend, bedrohlich, missbräuchlich, rechtswidrig“, sowie Inhalte im Zusammenhang mit „persönlichem Mobbing, sexuellem Missbrauch eines Kindes, Angriff auf eine Religion oder Rasse“ oder Darstellungen und Videos von Enthauptungen.

Bei Snupto haben User die Möglichkeit, „Nachrichten, Text, Illustrationen, Dateien, Bilder, Grafiken, Fotos, Kommentare, Antworten, Klänge, Musik, Videos, Informationen, Inhalt, Bewertungen, Rezensionen, Daten, Fragen, Vorschläge, persönlich identifizierbare Informationen oder andere Informationen oder Materialien und die darin enthaltenen Ideen“ zu veröffentlichen. Hinzu kommt ein Chat wie bei Facebook, die Möglichkeit Gruppe einzurichten – hier gehören auch Seiten von Organisationen und Unternehmen zu. Dazu gibt es einen Bereich für Kleinanzeigen und Stellenangebote und Stellengesuche. Man sieht seine Freunde, es gibt Foren und nahezu monatlich kommen neue Funktionen hinzu. Alles noch kostenfrei, anders als bei MEWE.

Der Montag ist schon seit zwei Jahren bei Snupto vertreten.

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