Ist das vielleicht eher Russisches Roulette für Impfwillige (Covid19)? Momentan habe ich so meine Probleme mit Grundrechenarten und Statistiken. Irgendwie erschliessen sich mir die täglichen Zahlen zu Impfquoten, Neuinfektionen, Infektionen von doppelt Geimpften und die Todeszahlen einfach nicht mehr. , 45.140 neue Covid-Infektionen wurden am Sonntag in Großbritannien gemeldet, einer der höchsten Werte seit der hohen Welle zum Jahresanfang. Im Schnitt der vergangenen sieben Tage wurden jeden Tag 766 Patienten ins Krankenhaus eingeliefert, 139 Erkrankte sind der Krankheit erlegen.

Im Vergleich zu anderen großen Staaten in Europa steht die britische Insel damit schlecht da. Die Rate der tödlichen Verläufe ist mit zwölf je Million Einwohner in der Woche dreimal so hoch wie in Deutschland, Frankreich, Italien oder Spanien. Die Krankenhauseinweisungen liegen mit acht je 100.000 Einwohner sechsmal so hoch.

Schließlich vermuten Experten, dass dem Land auch sein früher Impferfolg zu schaffen machen dürfte. In Großbritannien wird seit Dezember 2020 geimpft, die immunisierende Wirkung des Impfstoffs nimmt jedoch mit der Zeit wieder ab. Das gilt vor allem für den Vektorimpfstoff von AstraZeneca, der im Land besonders viel verimpft wurde. Auch Israel, ein Vorreiter beim Impfen, hat rund ein halbes Jahr nach Beginn der Immunisierungen eine deutliche Zunahme an Infektionen verzeichnet. Die Impfquote beträgt beachtliche 66,53 Prozent.

Deutschland hat eine Impfquote von 65,8 Prozent, die vollständig geimpft sind (alle Daten 15. Oktober 2021). Aktuell 12.382 neue Fälle an diesem Tag. Vor einem Jahr gab es 6.638 neue Fälle (15. Oktober 2020). Grob gerechnet fast 6.000 Fälle weniger. Deutschland hat rund 82.000.000 Einwohner. Davon sind 53.956.000 voll geimpfte Einwohner. Im Oktober 2020 lag die Impfquote bei 0 Prozent!

Damals lag die Inzidenz auf 100 Prozent der Bewohner gerechnet bei 8,1 pro 100000 Einwohner. Zieht man jetzt die Geimpften als Immun ab, darauf richte sich ja die 2 G Regel, dann liegt die Inzidenz bei den verbliebenen Einwohner von nur noch 28.044.000 bei 44,15 pro 100.000 Einwohner. Damit hätte sich die Quote der Ungeimpften, die sch jetzt sich jetzt anstecken, 5,45 facht.

Irgendwie fehlt der Glaube an die dazu angegebene geringe Zahl der Impfdurchbrüche, die am 13. Oktober 2021 bei 80.000 gelegen haben soll. Will man uns damit suggerieren, dass die Impfstoffe wirken, die “dummen” Nichtgeimpften sich aber erheblich schneller als die in 2020 Ungeimpften anstecken? Trotz aller Restriktionen und Schutzmassnahmen? Fangen wir aber an davon auszugehen, dass die Wirksamkeit dieser unerforschten und ungetesten Impfmethoden viel schneller nachlassen, nämlich nach wenigen Monaten nur noch bei 38 Prozent liegen, erscheint die Zahl schon logischer. Aber immer noch nicht wirklich nachvollziehbar.

Russisches Roulette für Impfwillige

Bevor hier keine verlässlichen Zahlen und Forschungsergebnisse vorliegen werden viele Menschen auf eine experimentelle Impfung verzichten, die mit schwersten Nebenwirkungen verbunden sein kann. Ein wenig erscheint diese Impfung derzeit wie russisches Roulette. Ein Revolver mit sechs Patronenkammern, nur eine Patrone geladen. 1 Schuss (Impfung) alles gut gegangen, 2. Impfung Schuss, die Chancen für einen Nebenwirkungstreffer haben sich erhöht, Booster-Impfung Schuss, es bleiben nur noch zwei nicht geladene Kammern übrig, die Chance einer Nebenwirkung erhöhen sich erneut. Wie viel Impfungen brauchen wir nun wirklich, anfangs waren es zwei, jetzt drei und Auffrischungen ständig erforderlich. Die Chance von einer schwerwiegenden Nebenwirkungen getroffen zu werden steigt erheblich. Wr traut sich, der ernsthaft nachdenken, dieses Risiko für sich oder sein Kinder zu akzeptieren? Un welche Langzeitwirkungen kommen auf Geimpfte zu? Wissen wir nicht.

Ich selbst war aus Auslandskorrespondent in vielen Länder. Für die Einreise oder Rückreise wurden Impfungen benötigt. U.a. Geldfieber. Gelbfieberimpfungen haben Nebenwirkungen, allerdings erforscht und sehr, sehr selten. Impfschut lebenslang. Also nur eine Patrone wird benötigt. Ein gutes Verhältnis.

Die Entwicklung eines Impfstoffes benötigt laut Fraunhofer-Institut und dem vfa normalerweise fünf bis dreizehn Jahre. Und nicht nur einige Monate. Diese Tatsache verdeutlicht das Risiko der aktuellen Notfallzulassungen. Besonders pikant: Bei einer Notfallzulassung ist der Hersteller von der Haftung ausgenommen. Die Hersteller scheffeln Milliarden, die Impfwilligen dienen als kostenlose Tester und am Ende lassen Biontech und Co sich das auch noch vom Steuerzahler finanzieren.

Mit jeder Impfung steigt das Risiko von Nebenwirkungen getroffen zu werden

Nein, danke! Das klingt echt nach russischem Roulette mit nur einem Gewinner, der Pharmaindustrie. Das schreibt kein Impfgegner, kein Corona-Leugner, sondern jemand der denken kann und vorsichtig ist. Ich werde alle Schutzmassnahmen ergreifen und so lange warten, bis man uns allen einen auserforschten Impfstoff oder ein Medikament mit regulärer Zulassung anbieten kann. Und bis dahin beschimpft mich, stellt mich in Ecken, schränkt meine Grundrechte ein, das Leben ohne russisches Roulette ziehe ich vor.

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Geboren in Kanada, leben ich seit einigen Jahren in Berlin. Ich habe die Veränderungen in der deutschen und europäischen Gesellschaft live miterlebt. Bei der Montag bin ich als Freie Journalistin tätig.