Warum Der Montag?

Ja, warum der Montag? Eine Frage die nicht nur wir uns sicherlich gestellt haben, als wir dieses Online Magazin ins Leben gerufen haben. Eine Frage auch, die sich sicherlich viele Menschen stellen, die jetzt, zwei Jahre nach der Gründung der Redaktion von Der Montag, an der einen oder anderen Stelle auf uns stossen.

Schlecht ausgebildet, unmotiviert, oberflächlich

Wir haben 2019 erkannt, dass die Qualität herkömmlicher Zeitungen, Zeitschriften und Nachrichtensendungen immer schlechter wurde. Die Gründe dafür sind sicherlich vielfältig und oftmals auch von den Nutzern selbst verschuldet. So sind immer weniger Menschen bereit für Zeitungen und Zeitschriften Geld auszugeben. Immer weniger nutzen zudem herkömmlich Medien. Dies hat zu einem extremen Rückgang von Einnahmen für diese Medien geführt. Damit einher ging die Gründung von Zentralredaktionen und Redaktionsnetzwerken, die heute nahezu alle Medien in Deutschland versorgen. Gleichzeitig wurden Auslandsredaktionen und Fachredaktionen abgebaut. Stattdessen sitzt irgendwo in Deutschland, hinter einem Monitor ein/e so genannte/r Redakteur/in und schreibt über Themen von denen er meistens keine Ahnung hat. Oder kein Interesse umfangreicher zu recherchieren. Diese haben dann keine Ahnung, dass ein Grossbrand in der Gegend von, nahe der Touristenhochburg Marbella ausgebrochen ist, und schreiben stattdessen Grossbrand in der Touristenhochburg Costa del So. Bestenfalls, der Brand wäre 80 Kilometer von Malaga entfernt ausgebrochen. Und ass dann übereinstimmend von der SZ bis zur Tagesschau. Sie übersehen dabei und schaffen nicht einmal die Online Recherche bei Wikipedia, dass die Costa del Sol keine Touristenhochburg sondern ein Küstenstreifen ist, der sich von der Provinz Manilva bis Nerja zieht. Und das sind immerhin 300 Kilometer Küstenlinie. Also, wo war der Brand tatsächlich? In der nähe von Estepona.

Meinungsmacher statt echte Journalisten

Die Online Redakteure/innen übersehen Entfernungen, vernachlässigen Katastrophen weil sie nicht einmal wissen wo diese sind und haben keinerlei Bezug mehr zu den betroffenen Menschen und den Ereignissen. Sie sitzen stattdessen in Berlin, Hannover oder wo auch immer. Vielleicht sogar zu Hause im Home Office. Andere schreiben Kolumnen ohne die geringste Ahnung vom Thema zu haben. Sie entsprechen damit auch oftmals den jüngeren politischen Gegenstücken. Den jungen Berufspolitiker ohne Berufserfahrung, oftmals ohne Abschluss.

Sie erzeugen damit einen Berichterstattung, die ihre Zielgruppe nicht interessiert. Oftmals eine “Hofjournalismus”, der vergessen hat welche Aufgabe Journalismus eigentlich hat. Sie sind Meinungsmacher statt neutrale Berichterstatter. Die Trennung vonKommentar und Bericht ist längst vergessen. Sie veröffentlichen ungeprüfte Bilde rund videos, die sie irgendwo aus den Sozialen Medien bekommen haben und vergessen dabei, wie sehr ein eingeschränkter Blickwinkel eine Information zur Fake News machen kann.

Sie beziehen einseitig Stellung. Abgesegnet von den Inhabern der jeweiligen Netzwerke

Und genau hier setzt der Montag an. Noch sind wir am Anfang, aber wir bemühen uns stetig besser und umfassender zu werden. Auch wir beziehen Stellung. Aber wir hinterfragen auch. Wir recherchieren und kommentieren. Und wir halten sehr viel von Meinungsfreiheit. Und wir sehen, wie in Deutschland und anderswo diese Meinungsfreiheit immer mehr in Gefahr gerät unterzugehen. “Pimmelgate”, mein Gott wo ist die Beleidigung, die einen so massiven Einsatz der Staatsmacht rechtfertigt? Wenn man als Innensenator gegen die Coronaregeln verstösst, sogar eine Geldstrafe zahlen muss, dann sollte man sich danach seine Worte genau überlegen. Wurde er von Pimmelgate bedroht. Nein, man hat einfach nur seinen Missfallen ausgedrückt. Und das Wort “Pimmel” ist ja nun wirklich nicht gerade ein schlimme Beleidigung.

Man darf Gerichtsunterlagen vor einem Urteil nicht veröffentlich, um sich gegen die Veröffentlichungen der Presseprecher/innen von Polizei, Staatsanwaltschaft und Gericht schon im Vorverfahren zu wehren. Warum? Verdunklungsgefahr? Wohl kaum, die Unterlagen sind ja dem Beschuldigte bekannt. Wiederholunsgefahr? Wohl auch nicht. Also dient dieses nur dazu, die Justiz zu schützen, Beschuldigte, oftmals Unschuldige vorzuverurteilen und die Justiz vor der Blossstellung oftmals gezeigter unglaublicher Ignoranz und Dummheit zu schützen. Da gibt es doch tatsächlich Richter, die nicht zählen können, andere Richter und Staatsanwälte, die die ersten Semester im Studium verschlafen haben und nicht wissen was im. BGB oder dem StGB steht. Und dann, natürlich unbewusst, gegen diese Gesetze verstossen und damit Dritten schwerwiegende Schäden zu verfügen, ohne dafür jemals zur Verantwortung gezogen zu werden.

Während wir noch vor 20 Jahren oftmals noch nach berichtenswerten Themen gesucht haben, werden wir heute von der Vielfalt dieser Thmen geradezu überrollt. Hier setzt die noch kleine Redaktion (wir suchen Verstärkung) an, versucht wichtige Themen aufzugreifen, die von den Mainstreammedien übersehen oder bewusst nicht angefasst werden.

Unterstützen sie uns dabei mit Hinweisen auf genau diese Themen.

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